Herme
 

2010

Eine Photographie: Höhe 31,5 cm x Breite 23,5 cm (Edition 7)

Versicherungswert 700 Euro

 

In mehreren ihrer Arbeiten hat Tanya Ury den Namen Hermè oder Herme angenommen (her & me, also Sie & ich):

Hermeneurotisch 1984- (Eine Kollektion von Texten)
Hermes Insensed 2000-2001 (Photoserie mit 15 Kurzgeschichten)
Brücken Bauen
2001 (Kurzgeschichte)
Between the Lines or The Three Rs
2001 (Kurzgeschichte)
Holding the Baby 2002 (Kurzgeschichte mit zwei Photos)
Stechmücke
2003 (Kurzgeschichte)
Getta Life - Nimm das Leben in die Hand
2003 (Kurzgeschichte)
Tag und Nacht
2003 (Kurzgeschichte)
Hermesiegel
2005 (Goldring mit Inschrift)
Herme
2010 (digitale Bearbeitung eines 1950er Jahre Modezeitschrift -Covers)
herlookingovermeshoulder 2011 (digitale Bearbeitung eines 1940er Werbeplakat)

Die Photographie Herme zeigt das bearbeitete Cover einer Schnittmuster-Modezeitschrift, wahrscheinlich aus den 1950er Jahren, von J. Niedermeier aus Stuttgart (Verlag Gustav Lyon). Die Frau zur rechten Seite des Bildes trägt wie Hermes einen geflügelten Helm. Eine Widmung an den weiblichen Hermes wurde hinzugefügt, gleichzeitig als Reminiszenz an ihr Gegenstück, ihr Selbst, das Ich – es ist „her story“, ihre Geschichte (nicht Seine). Aber die Arbeit verweist auch auf einen Talisman für die Sexualität, in diesem Fall das Weibliche.

 
Herme bezeichnet eine Skulptur mit einem Kopf, eventuell auch einem Torso, auf einer geraden, üblicherweise rechteckigen unteren Basis, an der auch männliche Genitalien in der entsprechenden Höhe ausgemeißelt sein können. Im antiken Griechenland dienten diese Stauen als eine Art Schutzzauber und waren an Wegekreuzungen, Landesgrenzen und Übergängen als Schutz aufgestellt.
http://en.wikipedia.org/wiki/Herma
(Übersetzung Amin Farzanefar)