Die Kraft der Weiblichkeit – Eine enorme Bandbreite von Kunst hat Hubertus Wunschik in einer Gruppenausstellung internationaler Künstler im Alten Museum versammelt. Die Ausstellung „Connected“ verbindet Werke jüdischer und nicht-jüdischer Provenienz.
Von Dirk Richerdt – Samstag 10. März 2007 RHEINISCHE POST
„Einen Blickfang schon im Entrée des Bürgerhauses bilden die Fotomontagen von Tanya Ury. Die 55-jährige jüdische Künstlerin, in London geboren, die seit 1993 in Köln lebt, hat eine Serie dialogischer Selbstporträts geschaffen: Zu sehen ist Ury zusammen mit ihren Vorfahren, darunter der deutsche impressionistische Maler Lesser Ury und die deutsch-jüdische Schriftstellerin Else Sara Ury. Und dann taucht Albert Einstein auf. Mit dem Wissenschaftler ist Tanya Ury zwar nicht verwandt, aber das Bild mit dem Pfeife schmauchenden Forscher und der Künstlerin daneben, die in gleicher Art wie Einstein eine (Pfeife) hält, hat skurille Ausstrahlung. Direkt neben der ernst gemeinten Darstellung persönlicher Geschichte blitzt die Humoreske auf. Tanya Urys mit Plexiglas verschweißte Fotos nehmen der Ausstellung so eine gewisse Ernstlastigkeit...“
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2008 (11) Über lesser is me more or lesswird in einem Artikel über Tanya Ury von Hartmut Bomhoff in der monatlich erscheinenden “Jüdischen Zeitung” Berlin diskutiert (D)
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