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Boss: Art Prize mehr |
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Der Hugo-Boss-Preis wurde eingerichtet, um wegweisenden Errungenschaften in der Kunst Anerkennung zu verschaffen. Gemäss der Satzung soll es bei diesem Preis keinerlei Einschränkungen hinsichtlich Alter, Geschlecht, Rasse, Nationalität, oder der Medien geben. Unter den Nominierten befinden sich ebenso junge, aufbruchsfreudige Künstler, wie bereits etablierte Personen, deren größere öffentliche Annerkennung schon längst überfällig ist. Bis 2004 waren die Gewinner 1. 1996 Matthew Barney (USA) 2. 1998 Douglas Gordon (UK) 3. 2000 Marjetica Potrc-Kagiso (SL) 4. 2002 Pierre Huyghe (F) Hugo Boss, einer der bekanntesten zeitgenössischen Modekonzerne, hat inzwischen auch die Reputation eines Kunst-Mäzen erlangt. Die erlesene Jury verspürt keinen Widerspruch, wenn sie in dieser Scharade der Großzügigkeit ihre Preise verleiht; ebenso wenig kümmert es die Gewinner, dass sie mit der Annahme der Auszeichnung die berüchtigten Aktivitäten des Mode-Hauses Hugo Boss ignorieren, das nicht nur seine Zwangsarbeiter- Belegschaft, in der Periode 1940-45, hemmungslos ausgebeutet hat, sondern auch in die Unterstützung der Nazi-Kriegsmaschinerie aktiv involviert war. Tanya Ury |
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