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| Self-portrait of a Self-hating Jew Selbstportrait einer Selbsthassenden Jüdin |
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2008-10 Lange Version (über das britische und das deutsche Erlebnis) 45 Minuten Eine DVD-Kompilation mit Touch me Not (4.18 Minuten) auf Englisch und dem englischen Artikel Self-portrait of a Self-hating Jew (kurze Version 30 Minuten) mit Bilder, wurde 2010 produziert. Bislang unveröffentlichte Power-Point-Präsentation in englischer Sprache. |
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Was ist jüdische Kultur? Ist es die Kultur jüdischer Identität, Geschichte, Religion - und Rasse? Wird sie von Künstlern jüdischer Herkunft konstruiert? Was ist mit den Werken jener Künstler die ihre jüdische Herkunft nicht als signifikant betrachten? Wie soll man das Judentum definieren? Und wer soll es tun? Dies sind einige der schwierigen Fragen, die während der Ausstellung “Das Recht des Bildes“ (2003-04) gestellt wurden. Und wer definiert, was „jüdische Kunst“ ist? Der deutsche Kurator Hans Günter Golinski schreibt: xxxxxxxxxx“Die paradoxe Situation der Künstler jüdischer Herkunft zwischen Normalität und xxxxxxxxxxBesonderheit vermittelt diesen ein geschärftes Bewusstsein von Distanz zur xxxxxxxxxxMehrheitsgesellschaft und sensibilisiert sie für die Befindlichkeit von xxxxxxxxxxMinderheiten.”1 Vor dem Hintergrund ihrer Selbstportraits zur jüdischen und weiblichen Identität, diskutiert die multimediale Künstlerin Tanya Ury Tabuzonen und Zensur in Großbritannien und Deutschland. Aus einer feministischen Position fragt sie: Gibt es ein weibliches jüdisches Erkennungszeichen analog zur Beschneidung der Männer? Dabei rührt sie auch an die tabuisierte Betrachtung des erotischen Leichnams des Holocaust. In der populären und traditionellen Kultur – auch in der Bibel - sucht Ury die Geschichte hinter den prominenten jüdischen Männern, und fragt nach den weiblichen Erben dieses Vermächtnisses. 1 “Zwischen Parteinahme und Distanz zum öffentlichen Leben.”Hans Günter Golinski: Zu den Motiven einer Ausstellung, Seite 25: Das Recht des Bildes - Jüdische Perspektiven in der modernen Kunst. Museum Bochum 2003-04 ed Hans Günter Golinski und Sepp Hiekisch-Picard. Museum Bochum Edition Braus im Wachter Verlag 2003 Tanya Ury |
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